Vorteile unserer Vakuumpumpen (Ejektoren)
Energieeffizient: optimale Ausnutzung der Druckluftenergie durch das Mehrstufenprinzip
Leistungsstärke: Es kann ein Endvakuum von über 90 % erreicht werden.
Sparsamkeit: Es wird nur Energie verbraucht, wenn Unterdruck benötigt wird (Taktung).
Reaktionsschnelligkeit: Schlagartiger Aufbau des Vakuums bei Bedarf durch hohe Saugleistung
Betriebssicherheit: Die Vakuumpumpen besitzen keine sich drehenden Verschleißteile. Als Energieträger wird lediglich saubere Druckluft benötigt.
Weitere Vorteile: Geräuscharm, einfache Installation, wartungsarm, Einbaulage nahezu beliebig wählbar, kompakte Bauform, geringes Gewicht etc.
Funktionsprinzip der Vakuumejektoren
Die Physik unserer Ejektor-Vakuumpumpen läßt sich durch die Begriffe Bernoulli-Gleichung
und Venturi-Prinzip charakterisieren. Wesentlich ist (eigentlich entgegen unserer Intuition),
dass ein strömendes Fluid relativ zur Umgebung einen Unterdruck aufweist. Die genannten
physikalischen Gesetzmäßigkeiten werden übrigens nicht nur zur Konstruktion von Vakuumejektoren
eingesetzt, sondern auch für die aus dem Chemieunterricht bekannten Wasserstrahlpumpen oder im
Ansaugtrichter eines Vergasers.
Charakteristisch für einstufige Ejektoren ist, dass man je nach
Auslegung der Düsengeometrie entweder ein hohes Endvakuum (bei geringer Saugleistung)
erreichen kann oder eine hohe Saugleistung bei niedrigem Vakuumniveau.
Unsere TIVAtec Mehrstufenejektoren haben weitere Düsenstufen integriert,
so dass eine maximale Saugleistung bei geringem Energieverbrauch
und hohem Endvakuumniveau erzielt werden kann.
Im Gegensatz zu den einstufigen
Ejektoren bzw. Venturidüsen wird bei den TIVAtec-Vakuumpumpen die nach der
ersten Düsenstufe in der Druckluft verbliebene Energie also optimal ausgenutzt.
Da die nachfolgenden Düsenstufen kein so hohes Vakuum mehr erzeugen können
wie die erste Stufe, besitzen die einzelnen Stufen Rückschlagklappen,
die genau dann schließen, wenn der Druck im zu evakuierenden Bereich geringer ist,
als im Bereich der betrachteten Folgestufe. Die Rückschlagklappe schließt also,
sobald der Druck in der betrachteten Folgestufe höher ist (z. B. 40% Vakuum), als
der Druck im zu evakuierenden Bereich. Es wird dann nur noch mit den verbliebenen
Düsenstufen weiter evakuiert.
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